fvw vom 10.04.2019

Igro zeichnet Schauinsland-Reisen aus

Schauinsland-Reisen
Gruppenbild mit Award (von links): Andreas Hack, Andreas Wolf, Ilona Schuff, Manuel Larios mit Detlef Schroer und Thomas Schwingel von Schauinsland-Reisen sowie Heike Lessner, Gustav Crull und Silke Haubold.

Die Organisation der inhabergeführten Reisebüros (Igro) hat Schauinsland-Reisen für die besondere Nähe zum stationären Vertrieb als Reisebüro-freundlichen Veranstalter ausgezeichnet. Der Verein bedankte sich für „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“.
Der Igro-Vorstand rund um den Vorsitzenden Manuel Larios von der Fernwehlounge in Waltrop überreichte einen Igro-Sonder-Award an Schauinsland-Reisen-Vertriebsleiter Detlef Schroer und Thomas Schwingel, Regionalleiter West. Mit dem Preis bedanken sich die Igro-Mitglieder für „Loyalität und Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, wie Lario sagte. „Reisebüronähe gehört bei Schauinsland-Reisen zur Firmenphilosophie. Das Unternehmen unterstützt Reisebüros auf allen Ebenen, sowohl in Bezug auf die faire Provisionsregelung als auch die vorbildliche Verkaufsunterstützung.“ Die der Igro angeschlossenen Reisebüros sicherten zu, mit entsprechend vielen Buchungen und einer Begeisterung der Kunden für die Produkte des Reiseveranstalters ihre Gegenleistung zeigen.
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Der Sonder-Award ist bereits die zweite Auszeichnung für Schauinsland der Igro. Schon der allererste Award der Organisation war 2013 an die Duisburger gegangen. Die Igro ist eine Interessengemeinschaft stationärer Reisebüros. Ziel der Vereinigung ist es, den stationären Reisefachhandel in Deutschland zu stärken und selbstbewusst in der Öffentlichkeit zu positionieren. Derzeit zählt der Verein rund 100 Reisebüro-Mitglieder

Touristik Aktuell 10.04.2019

Igro zeichnet Schauinsland aus

Feierten die Auszeichnung (von links): Das Igro-Team Andreas Hack, Andreas Wolf, Ilona Schuff, Manuel Larios mit Detlef Schroer und Thomas Schwingel von Schauinsland-Reisen sowie Heike Lessner, Gustav Crull und Silke Haubold. Foto: Schauinsland-Reisen

Die Organisation der inhabergeführten Reisebüros (Igro) hat Schauinsland-Reisen erneut als „Reisebüro-freundlicher Veranstalter“ mit dem Igro-Sonder-Award ausgezeichnet. „Reisebüro-Nähe gehört bei Schauinsland-Reisen zur Firmenphilosophie“, begründet Igro-Vorstandvorsitzender Manuel Larios die Auszeichnung. Schauinsland unterstütze Reisebüros auf allen Ebenen, sowohl in Bezug auf die „faire Provisionsregelung“ als auch die „vorbildliche Verkaufsunterstützung“. Bereits 2013 waren die Duisburger mit dem Award ausgezeichnet worden.

Travel Talk 10.04.2019

IGRO zeichnet Schauinsland-Reisen aus

Die Organisation der inhabergeführten Reisebüros (IGRO) hat Schauinsland-Reisen für die besondere Nähe zum stationären Vertrieb als „Reisebürofreundlicher Veranstalter“ ausgezeichnet. Der Verein bedankte sich für „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“.

Gruppenbild mit Award (von links): Andreas Hack, Andreas Wolf, Ilona Schuff, Manuel Larios mit Detlef Schroer und Thomas Schwingel von Schauinsland-Reisen sowie Heike Lessner, Gustav Crull und Silke Haubold.
Foto: Schauinsland-Reisen
Der IGRO-Vorstand rund um den Vorsitzenden Manuel Larios von der Fernwehlounge in Waltrop überreichte einen IGRO-Sonder-Award an Schauinsland-Reisen-Vertriebsleiter Detlef Schroer und Thomas Schwingel, Regionalleiter West.

Mit dem Preis bedanken sich die IGRO-Mitglieder für „Loyalität und Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, wie Lario sagte. „Reisebüronähe gehört bei Schauinsland-Reisen zur Firmenphilosophie. Das Unternehmen unterstützt Reisebüros auf allen Ebenen, sowohl in Bezug auf die faire Provisionsregelung als auch die vorbildliche Verkaufsunterstützung.“ Die der IGRO angeschlossenen Reisebüros sicherten zu, mit entsprechend vielen Buchungen und einer Begeisterung der Kunden für die Produkte des Reiseveranstalters ihre Gegenleistung zeigen.

Der Sonder-Award ist bereits die zweite Auszeichnung für Schauinsland der IGRO. Schon der allererste Award der Organisation war 2013 an die Duisburger gegangen.

Die IGRO ist eine Interessengemeinschaft stationärer Reisebüros. Ziel der Vereinigung ist es, den stationären Reisefachhandel in Deutschland zu stärken und selbstbewusst in der Öffentlichkeit zu positionieren. Derzeit zählt der Verein rund 100 Reisebüro-Mitglieder. (GK)

Igro wächst auf hundert Mitglieder

FVW vom 11.12.2018

Vor rund einem Jahr öffnete sich die Interessenvertretung stationärer Reisebüros (Igro) für neue Mitglieder. Nun hat der Verein erstmals die Hundertermarke geknackt. Beim Thema Provisionen verfolgt der Vorsitzende Manuel Larios klare Ziele. Zudem gibt es eine deutliche Ansage an Leistungsträger, die Kundendaten für den Direktvertrieb nutzen.

Im Herbst 2017 hatte der Verband noch etwa 90 Reisebüro-Mitglieder. Inzwischen seien es etwas mehr als 100, sagt Manuel Larios, erster Vorsitzender des Vereins und Inhaber der Agentur Fernwehlounge in Waltrop. Die Zugänge kämen aus den verschiedensten Reisebüro-Kooperationen.
Ursprünglich hatte die Igro nur RTK-Mitgliedern offen gestanden. Auf der Jahreshauptversammlung 2017 war beschlossen worden, das zu ändern. Der Grund dafür sei gewesen, dass es immer wieder Anfragen von Reisebüros außerhalb der RTK gegeben habe, begründete der Verband den Schritt.
Ziel sei es, die Zahl der Reisebüro-Mitglieder auf 250 bis 300 zu steigern, sagt Larios. Unter Zeitdruck wolle man sich dabei aber nicht setzen. „Wir wollen wachsen, indem wir durch gute Sacharbeit überzeugen“, so der Vorsitzende. „Dabei ist es uns wichtig, mit den Veranstaltern und Leistungsträgern im konstruktiven Gespräch zu bleiben.“
Themen gebe es genug, so Larios. Der Verband äußert deutliche Kritik an Leistungsträgern, die Kundendaten von Reisebüros für den Direktvertrieb nutzen. Die Igro will sich dafür einsetzen, dass etwa Hotels, die mit den Daten aktiv Kunden abwerben, künftig nicht mehr am Counter verkauft und in Buchungsplattformen ausgelistet werden.

Redebedarf bei Provisionen

Der Igro-Vorsitzende Manuel Larios sieht Redebedarf zwischen Counter und Veranstalter – etwa beim Thema Stornoprovision.

Ein wichtiges Thema seien zudem die Provisionen – als angemessen bezeichneten die Reisebüro-Unternehmer eine Vergütung von mindestens elf Prozent. Allerdings gehe es nicht nur um Grund- oder Staffelprovisionen. Verbesserungsbedarf sieht die Igro etwa auch bei den Stornoprovisionen. Bei einer Stornierung betreibe das Reisebüro doppelten Aufwand und erhalte in einigen Fällen nur eine reduzierte Provision, die dann auch nicht zum Staffelumsatz zähle, sagt Larios. „Obwohl der Veranstalter die volle Stornogebühr kassiert und in vielen Fällen die Reise ein zweites Mal verkauft.“
Auch das Thema Liquidität bewege die Igro, so Larios. Veranstalter und Reedereien machten ihre Angebote immer früher buchbar, „was dazu führt, dass Agenturen Reisen etwa für das Jahr 2020 verkaufen“. Die Veranstalter kassierten dafür zwar die volle Anzahlung des Kunden, zahlten die Provision aber erst bei Reiseantritt des Kunden, erläutert Larios.
Bei den Reedereien bemängelt die Igro noch ein weiteres Problem: Immer häufiger senkten sie vor der Abfahrt die Preise, um Auslastung zu generieren. Habe ein Kunde für 5000 Euro eine Reise gebucht, könne er dasselbe Angebot jetzt aber für 4000 Euro haben, wolle der natürlich häufig umbuchen, „was ja auch verständlich ist“, sagt Larios. Allerdings erhalte das Reisebüro in der Regel trotz doppeltem Aufwand dann auch nur auf 4000 Euro die Provision. „Auch hier sehen wir Verbesserungsbedarf“, so der Verbandsvorsitzende. Zudem wurde die Forderung nach dem Erhalt vom Handelsvertreterstatus für Reisebüros laut.

Eigener Online-Shop für Reiseunterlagen

Generell sei zu beobachten, dass immer mehr Verantwortung und Arbeit von Seiten der Veranstalter auf den stationären Vertrieb abgeschoben werde. Beim Thema Reiseunterlagen und Booklets ist die Igro daher bereits aktiv geworden. Auf ihrer Website bietet sie einen Online-Shop an, in dem Agenturen unter anderem Kofferanhänger oder Hüllen für Reiseunterlagen kaufen können, wobei Igro-Mitglieder vergünstigte Preise bekommen. Dass es bei den Reisebüros nach wie vor eine hohe Nachfrage nach solchen Leistungen gebe, belegten die Verkaufszahlen, so Larios. „Bei den Kofferanhängern, Taschen und Dokumentenmappen haben wir inzwischen die dritte Nachbestellung getätigt.“