Travel Talk November 2017

Reisebüro-Verein Igro öffnet sich

Die „Inhaber geführte Reisebüro Organisation“ (Igro) will nicht mehr nur noch für RTK-Agenturen zugänglich sein. Der Verein öffnet sich für andere Reisebüros. Auf der Jahreshauptversammlung ging es zudem um Nachwuchsgewinnung.

Es habe immer wieder Anfragen von Reisebüros außerhalb der RTK gegeben, ob man Mitglied bei Igro werden dürfe, erläuterte Igro-Sprecherin Heike Lessner (Universal Reisen & Kreuzfahrten Agentur Lüneburg). Deshalb habe man nun entschieden, sich zu öffnen. Zudem mussten Mitglieder, die die Kooperation RTK verlassen, auch den Verein verlassen. Dies ist auf Grund einer Satzungsänderung nun nicht mehr nötig.

Die Igro hat nach eigenen Angaben derzeit 87 Mitglieder. Mit Hilfe einer Öffnung für Nicht-RTK-Agenturen sei es möglich, sich künftig besser zu vernetzen und zusammenzuarbeiten unabhängig von einer Kooperation, sagte der erste Vorsitzende Manuel Larios (Fernwehlounge in Waltrop).

Die Igro wurde vor viereinhalb Jahren gegründet. Ziel ist unter anderem die Interessenvertretung gegenüber Reiseveranstaltern, Politik und Wirtschaft. Zudem will die Igro mit gemeinsamen Auftritten und Marketing-Aktionen der Öffentlichkeit „mehr Lust auf Reisebüro“ machen, wie es auf der Website www.igroev.de heißt.

Der beste Weg zu Nachwuchs: Selbst ausbilden
Bei der Jahreshauptversammlung in Frankfurt wählte der Verein Andreas Wolf zum neuen Kassenwart. Der Igro-Award ging dieses Jahr an DER Touristik. Der Verein begrüßte zudem zwei neue Fördermitglieder, nämlich Barut Hotels und Anex Tour. Für das kommende Jahr sind mehrere regionale Mitgliedertreffen geplant.

Diskutiert wurde unter anderem über Nachwuchsgewinnung. Ein Ergebnis: Mitarbeiter auszubilden ist immer noch der beste Weg. Von Igro-Mitgliedern genutzt wird aber auch die Möglichkeit, Quereinsteiger aus anderen touristischen Branchen anzuwerben, etwa aus dem Hotelfach. (GK)

FVW im November 2017

Die „Inhaber geführte Reisebüro Organisation“ (Igro) will nicht mehr nur noch für RTK-Agenturen zugänglich sein. Der Verein öffnet sich für andere Reisebüros. Auf der Jahreshauptversammlung ging es zudem um Nachwuchsgewinnung.Es habe immer wieder Anfragen von Reisebüros außerhalb der RTK gegeben, ob man Mitglied bei Igro werden dürfe, erläuterte Igro-Sprecherin Heike Lessner (Universal Reisen & Kreuzfahrten Agentur Lüneburg). Deshalb habe man nun entschieden, sich zu öffnen. Zudem mussten Mitglieder, die die Kooperation RTK verlassen, auch den Verein verlassen. Dies ist auf Grund einer Satzungsänderung nun nicht mehr nötig.
Die Igro hat nach eigenen Angaben derzeit 87 Mitglieder. Mit Hilfe einer Öffnung für Nicht-RTK-Agenturen sei es möglich, sich künftig besser zu vernetzen und zusammenzuarbeiten unabhängig von einer Kooperation, sagte der erste Vorsitzende Manuel Larios (Fernwehlounge in Waltrop).

Die Igro wurde vor viereinhalb Jahren gegründet. Ziel ist unter anderem die Interessenvertretung gegenüber Reiseveranstaltern, Politik und Wirtschaft. Zudem will die Igro mit gemeinsamen Auftritten und Marketing-Aktionen der Öffentlichkeit „mehr Lust auf Reisebüro“ machen, wie es auf der Website www.igroev.de heißt.

Der beste Weg zu Nachwuchs: Selbst ausbilden
Bei der Jahreshauptversammlung in Frankfurt wählte der Verein Andreas Wolf zum neuen Kassenwart. Der Igro-Award ging dieses Jahr an DER Touristik. Der Verein begrüßte zudem zwei neue Fördermitglieder, nämlich Barut Hotels und Anex Tour. Für das kommende Jahr sind mehrere regionale Mitgliedertreffen geplant.

Diskutiert wurde unter anderem über Nachwuchsgewinnung. Ein Ergebnis: Mitarbeiter auszubilden ist immer noch der beste Weg. Von Igro-Mitgliedern genutzt wird aber auch die Möglichkeit, Quereinsteiger aus anderen touristischen Branchen anzuwerben, etwa aus dem Hotelfach. (GK)

IGRO: Reisebüro-Verein öffnet sich

IGRO: Reisebüro-Verein öffnet sich
Touristik aktuell 15.11.2017

Viereinhalb Jahre nach der Gründung öffnet sich die „Inhaber geführte Reisebüro Organisation“, kurz IGRO, für den gesamten stationären Reisevertrieb. Bislang war der Verein ausschließlich für Reisebüro-Inhaber der RTK-Kooperation zugänglich.

„Es gab immer wieder Anfragen von Büros außerhalb von RTK, die sehr aktiv sind, bei uns aber außen vor bleiben mussten“, berichtet IGRO-Sprecherin Heike Lessner (Universal Reisen Lüneburg). Zudem hätten engagierte Mitglieder nach ihrem Ausscheiden aus der RTK automatisch auch den Verein verlassen müssen, erläutert sie. Dies sei nach der fast einstimmigen Änderung der Satzung während der vierten Jahreshauptversammlung der Organisation in Frankfurt am Main nun nicht mehr nötig.

Als Konkurrenz zum Reisebüro-Verband VUSR will sich die IGRO nicht sehen: „Es gibt viele Themen, die uns sehr bewegen und die wir als stationäre Reisebüros gemeinsam anpacken müssen“, erhofft sich Lessner im Namen ihrer Kollegen eine sachliche und aktive Zusammenarbeit. Es gebe eine „positive Zukunftsaussicht“ für den stationären Reisefachhandel, sind die IGRO-Mitglieder überzeugt. Dazu bedürfe es aber „einer weiteren Vernetzung der Reisebüros mit gemeinsamen Aktionen“.

Auch das Optimieren der Erlöse müsse höchste Priorität haben. Denn genau hier klemmt es: Provisionskürzungen, das Erhöhen der Mindestumsätze und E-Mail-Aktionen an Endverbraucher mit der Aufforderung, sich für die Newsletter der Leistungsträger anzumelden oder bei Buchungsanfragen gleich direkt beim Veranstalter anzurufen, würden vielen Reisebüros zunehmend Sorgenfalten bereiten, so Lessner. Gleichzeitig würden damit „die Sinne geschärft“, nach Leistungsträgern zu suchen, „die mit Reisebüros partnerschaftlich und fair umgehen“.

Neu bei IGRO ist die Qualitätsplakette „Geprüftes Mitglied Reisefachhandel Deutschland“. Sie wurde 2017 erstmals vergeben, nachdem die Mitglieder zuvor feste Qualitätsstandards formuliert hatten. Zu ihnen gehören eine entsprechende Nachwuchsförderung, ein Mindestmaß von 75 Prozent fachlich ausgebildeter Mitarbeiter, eine unabhängige Kundenberatung, ständige Weiterbildung, Nachhaltigkeit und ein striktes Verbot von Rabatten durch das Reisebüro.

Die IGRO setzt sich unter dem Slogan „Reisefachhandel Deutschland“ für die Interessen des stationären Reisebüro-Vertriebs ein. Derzeit gehören dem Verein 87 Mitglieder an, neue Fördermitglieder sind die Barut Hotels und Anex Tour.

Touristik aktuell 15.11.2017

Touristik Aktuell 16.11.16

IGRO: Kampagne pro Reisebüro

okt2016Die Initiative „Inhaber geführte Reisebüro Organisation“ (IGRO) will im nächsten Jahr ihre Kampagne „I love Reisebüro“ weiter ausbauen. Geplant ist unter anderem eine spezielle Homepage, auf der Endkunden über die Vorteile einer Reisebuchung im Reisebüro aufgeklärt werden. Zudem wird überlegt, wie man unter einem gemeinsamen Motto im Schaufenster für den Reisebüro-Vertrieb werben und das eigene Image verbessern kann.

Bereits umgesetzt wurde ein „Fanshop“, der auch Nichtmitgliedern ermöglicht, die Kampagne für sich zu nutzen. „Wir betrachten mit viel Freude die Übernahme des Slogans sogar durch Leistungsträger“, verweist IGRO-Sprecherin und Reisebüro-Inhaberin Heike Lessner unter anderem auf den DRV und Aldiana.

Großes Thema innerhalb der Initiative, die aus Reisebüro-Inhabern der RTK-Kooperation besteht, sind die Chancengleichheit auf allen Vertriebskanälen sowie die steigenden Kosten in den Reisebüros. Dazu gehört, in welcher Form „Kundenextras“ wie das Online-Check-in, das Ausfüllen von Esta-Formularen und Schiffsmanifesten berechnet werden können. Zudem geht es um die Festlegung eines Qualitätsstandards „Reisefachhandel Deutschland“. Die Idee: Mitglieder, die diese Standards erfüllen, werden mit dem IGRO-Qualitätssiegel ausgezeichnet und können dieses dann „selbstbewusst nach außen zeigen“, so Lessner.

Trotz der vielen Herausforderungen blicken die rund 100 Reisebüros der Initiative optimistisch in die Zukunft. „Es gibt eine stetig wachsende, positive Zukunftsaussicht für den stationären Reisefachhandel“, betont IGRO-Chef Manuel Larios, Inhaber der Fernwehlounge Waltrop.

Nötig seien dafür jedoch unter anderem eine weitere Vernetzung der Reisebüros, gemeinsame Aktionen und dadurch optimierte Provisionserlöse sowie ein „regelmäßiger Austausch mit den Veranstaltern“. Sofern dieser „partnerschaftlich und auf gleicher Augenhöhe erfolgt, sollte einer erfolgreichen Zukunft nichts mehr im Wege stehen“, Larios.